Zwei Kulturen, eine Liebe: Meine TV-Hochzeit bei „Frank – der Weddingplaner“
Tadschikistan trifft Italien, Brot und Salz trifft Pasta, Russisch trifft Italienisch – und mittendrin ein Kamerateam, das aus dem Staunen nicht mehr herauskam. Ein Rückblick auf eine Hochzeit, die mir bis heute ein Lächeln ins Gesicht zaubert. ❤️
Von Andreas „Andy“ Ott · · ca. 4 Minuten Lesezeit
Symbolbild: Andy als Hochzeitsmoderator
Es gibt Hochzeiten, die vergisst man nicht. Die von Christina und Antonio gehört für mich ganz sicher dazu. Nicht nur, weil sie im Fernsehen lief – in der Sendung „Frank – der Weddingplaner“, Staffel 3, Folge 21 –, sondern weil sie genau das gezeigt hat, was ich an meinem Beruf so liebe: Menschen aus verschiedenen Welten feiern gemeinsam ein Fest der Liebe.
Zwei Kulturen und eine Liebe unter einen Hut bringen
Christinas Eltern sind aus Tadschikistan nach Deutschland gekommen, Antonios Familie stammt aus Italien. Zwei Familien, zwei Sprachen, zwei ganz unterschiedliche Vorstellungen davon, wie eine richtige Hochzeit auszusehen hat. Auf der einen Seite herzliche Trinksprüche und Traditionen, auf der anderen italienisches Temperament und große Gefühle.
Die Aufgabe war klar: Aus zwei Hälften sollte ein Fest werden – eines, bei dem sich niemand als Gast auf der Feier der anderen fühlt. Genau das haben wir gemeinsam mit Star-Weddingplaner Frank „Froonck“ Matthée geschafft.
Meine Rolle: Moderator und Brückenbauer
Als Hochzeitsmoderator habe ich durch den Tag geführt – in fließendem Deutsch und, wo es gepasst hat, mit italienischen und russischen Floskeln. Das klingt nach einer Kleinigkeit, macht aber einen riesigen Unterschied: Wenn die Nonna ein „Auguri!“ hört und die Babuschka ein „Горько!“, dann fühlen sich beide Familien sofort abgeholt. Plötzlich lachen alle an denselben Stellen.
An meiner Seite stand Sängerin Alesya. Sie hat auf Italienisch, Russisch und international gesungen – und damit genau das geschafft, was Worte manchmal nicht können: Musik versteht jeder. Spätestens da war der Saal eine große Familie.
„Bei so einer Hochzeit geht es nicht darum, perfekt zu übersetzen. Es geht darum, dass sich jeder Gast gesehen fühlt.“
Hinter den Kulissen: „Kamera immer ready!“
Eine Sache hat mich besonders gefreut: Das TV-Kamerateam war echt überrascht. Normalerweise gibt es bei Dreharbeiten ruhige Phasen, in denen man kurz durchatmen kann. Nicht an diesem Tag. Ständig ist irgendwo etwas Witziges, Emotionales oder Überraschendes passiert – sodass die Kameras quasi die ganze Zeit laufen mussten. Für mich das schönste Kompliment: Wenn selbst Fernsehprofis sagen, dass bei einer Hochzeit dauernd Entertainment passiert, dann haben wir alles richtig gemacht.
Was ich daraus für eure Hochzeit mitnehme
Ihr müsst nicht ins Fernsehen, um so eine Hochzeit zu feiern. Diese vier Dinge mache ich bei jeder internationalen oder deutsch-russischen Hochzeit:
- Beide Familien kennenlernen. Vorab frage ich nach Traditionen, Sprachen und Eigenheiten beider Seiten – damit nichts vergessen wird, was einer Familie wichtig ist.
- Sprachen mischen statt alles doppelt sagen. Fließendes Deutsch als Basis, dazu gezielte Sätze und Floskeln in den Sprachen der Familien. So bleibt es kurzweilig.
- Musik als Brücke. Mit Alesyas Live-Gesang und einer Playlist, die beide Kulturen auf die Tanzfläche holt.
- Raum für Spontanes. Die besten Momente sind oft nicht geplant. Ich sorge dafür, dass sie Platz bekommen – und nicht im Zeitplan untergehen.
„Frank – der Weddingplaner“, Staffel 3, Folge 21: „Christina & Antonio“ – kostenlos auf Joyn.
Folge auf Joyn ansehen →Eure Hochzeit verbindet auch zwei Welten?
Dann lasst uns reden! Ob deutsch-russisch, deutsch-italienisch oder ganz international: Ich freue mich darauf, eure Geschichte kennenzulernen. ❤️
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